Schüleraustausch Polen 2016

 Am Abend des 9. Septembers traf sich eine aufgeregte Gruppe deutscher Schüler, die gemeinsam mit ihren Eltern, ihre polnischen Freunde vom Bahnhof abholen wollte. Die Vorfreude wurde durch die Verspätung des Zuges um eine Stunde noch gesteigert. Mit herzlichen Umarmungen begann der inzwischen 7. Schüleraustausch mit unserer Partnerschule aus Polen.
Da es für die polnischen Schüler der erste Aufenthalt in Deutschland war, hatten wir ein interes-santes Programm vorbereitet. Wir starteten am 10.9. in Dresden. Unter dem Thema "Barocke Schätze eines sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs- August der Starke" machten wir uns mit Dresden und einem Stück polnischer und deutscher Geschichte bekannt. Nach dem Familien-tag am Sonntag trafen wir uns am Montag in der Schule. Hier lernten die polnischen Gäste bei einem Rundgang ihre Partnerschule kennen und im Tagesprogramm auch gleich die Universität mit ihren Studienmöglichkeiten für ausländische Studenten. Gestärkt durch ein Mittagessen in der Mensa der Uni ging es zur Besichtigungstour über den Campus mit seinem Hauptgebäude. Die anschließende Stadtrallye wurde dann zum ersten Kennenlernen unserer Heimatstadt genutzt. Am späten Nachmittag gab es eine süße Überraschung im Schokoladenmuseum und zum Abschluss ein gemeinsames Bowlingturnier. Um das Thema der Erstbegegnung vom September 2015 fortzusetzen, trafen wir uns am Dienstag zu einem Workshop im "Roten Ochsen". Bei gemeinsamer Arbeit und Präsentation der Projekter-gebnisse lernten wir uns besser kennen und vor allem die Hauptperson des Tages: Krystyna Wi-tuska. Diese polnische Widerstandskämpferin verbrachte ihre letzten Haftwochen in Halle und wurde hier mit dem Fallbeil hingerichtet. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Gedenken auf dem Gertraudenfriedhof.
Der Mittwoch stand im Zeichen der interkulturellen Bildung. Mit "Knigge & Co" lud das Grassi-Museum in Leipzig zu einer Mit-mach-Führung ein. Ein kleiner Stadtrundgang mit anschließendem Shopping vervollständigte den Tag, der mit gemeinsamem Unterricht in der 1./2. Stunde begonnen hatte. Einige der polnischen Schüler waren zu Gast in der 7a, wo sie in der Gruppenarbeit in Eng-lisch als Interviewpartner zur Verfügung standen. Es entstanden Plakate über den Gast, die dann das Klassenzimmer schmücken sollen. Auch die Klasse 6c durfte am Donnerstag ihre Englisch-stunden mit einigen der polnischen Gäste verbringen und erstmals ihre Englischkenntnisse in Na-tura erproben. Nach dem Unterricht ging es zu einer Exkursion hinter die Kulissen des Opernhau-ses. Dies war auch für unsere Schüler interessant, da sie das Opernhaus zum Teil noch nicht kannten und wenn, dann nur als Zuschauer. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wartete der letzte Programmteil der Woche auf uns: Das Salinemuseum. Hier erfuhren wir Wissenswertes über die Halloren und das "weiße Gold", das in anschließenden Experimenten selbst gewonnen werden konnte. So gingen viele Schüler mit selbst gesiedetem Salz nach Hause. Nach den, im Tagesplan verankerten, Veranstaltungen trafen sich viele der Teilnehmer unseres Austausches oft noch zum Grillen, Baden, Einkausbummel, Pizza essen oder zur Gartenparty.
Viele der Teilnehmer hatten einen guten Kontakt zueinander, haben vor allem ihre sozialen und sprachlich-kommunikativen Kompetenzen erprobt, gemeinsam gelernt, gearbeitet und die Freizeit gestaltet, ihre Freundschaften gefestigt. Andere müssen es lernen, ihr Handy nicht als alleiniges Kommunikationsmittel zu betrachten, sondern auch andere Kontakte zu pflegen und vor allem konzentriert und interessiert anderen zuzuhören.
Trotz kleiner Probleme und manchmaliger Verstimmung hatten wir erlebnisreiche Tage und verab-schiedeten unsere Freunde am Freitag mit einem lachenden und weinendem Auge in die Heimat. Dank allen Organisatoren, dem DPJW und dem Land Sachsen-Anhalt für die Fördermittel, die die-se Begegnung erst möglich machten. Besonders herzlich danken möchten wir allen Gasteltern für ihre liebevolle Betreuung unserer polnischen Gäste, denn ohne die Bereitschaft der Familien, Gäste aufzunehmen, wäre der Schüleraustausch schon gar nicht möglich.
gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt

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Sicherheitstraining beim ADAC

 ADAC - VERKEHRSSICHERHEITSTAG
Am 15.08.2016 sind wir auf die Peißnitz gefahren. Da wollten wir mit zwei Fahrschullehrern den ADAC-Verkehrssicherheitstag durchführen. Wir haben etwas über Bremswege und die Sicherheit, die die Sicherheitsgurte bieten, gelernt.
Zuerst spielten wir ein Spiel, in dem wir rennen mussten, bis einer der Männer, die das Programm mit uns durchführten, STOPP rief. So sahen wir, wie lang unser Bremsweg war. Die meisten von uns hätten bei solchen Bremswegen garantiert einen Unfall gebaut. Aber zum Glück war das nicht im richtigen Straßenverkehr.
Danach fuhren wir in Gruppen mit jeweils drei Schülern in einem Fahrschulauto. Natürlich wurden wir gefahren und sind nicht selber gefahren. Als Erstes rollten wir nur langsam mit dem Auto und machten eine Vollbremsung. Das hat bei vielen schon dafür gesorgt, dass das Herz einen Sprung machte. Beim zweitem Mal fuhren wir viel schneller als beim ersten Mal, machten wieder eine Vollbremsung und das Herz einen Sprung! Dadurch lernten wir, wie wichtig es ist, IMMER den Sicherheitsgurt anzulegen! Wir gingen danach noch auf einen Spielplatz und verliehen dem Tag damit einen tollen Abschluss!
Das Fazit ist: Wir haben viel gelernt und Spaß gehabt!

 

15.8.2016 Luzie Schmitz, Klasse 6b

Post aus England

etwinning.png Ein neues Schuljahr hat begonnen und schon gab es als Überraschung Post aus England für die 7a.
Die Klasse startete im letzten Schuljahr gemeinsam mit der 8d einen Briefwechsel mit Schülern der Bredon Hill Middle School in der Grafschaft Worcestershire. Nun wollen die Schüler der 7a antworten und die Kontakte ausbauen.
Dies und auch die Projekte mit eTwinning helfen vor allem die Fremdsprachenkenntnisse zu festigen und geben die Möglichkeit, sich mit ausländischen Schülern bei gemeinsamen Projekten auszutauschen.

Liebe Lehrer und Schüler, probiert es doch einfach mal aus! Es macht einfach Spaß!

 

Europa macht Schule

 urkunde.jpgProjekt "Europa macht Schule"


Im Schuljahr 2015/16 nahm die Klasse 7d an einem Projekt des Deutschen Akademischen Austauschdienstes teil. Ziel dieses Projektes ist es, ausländischen Studenten des Studiencolleges die Möglichkeiten zu geben, ihr Heimatland vorzustellen. Für die Studierenden ist dies eine ausgezeichnete Möglichkeit ihre Deutschkenntnisse anzuwenden. Für die Projektteilnehmer ist es sehr interessant, die Informationen über europäische Länder "aus erster Hand" zu erfahren und zu hören, wie gut man eine Fremdsprache beherrschen kann, wenn man nur fleißig genug lernt. Es hat allen Beteiligten Spaß gemacht und es war ein interessanter Weg Toleranz und internationale Kompetenz zu entwickeln und zu vertiefen.

 

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Schüleraustausch Polen 2015

 Am 26.09.2015 machte sich eine Gruppe von 17 deutschen Schülerinnen und Schülern in Begleitung zweier Lehrerinnen auf den Weg nach Warschau. Wir wollten unsere Partnerschule in Legionowo besuchen. Es war die nun schon 6. Begegnung zwischen den Schülern beider Schulen und gleichzeitig ein Novum. Seit dem vergangenen Schuljahr lernen an unserer Partnerschule auch jüngere Schüler, ab der 7. Klasse. Mit diesen Schülern hatten wir seit Juni schon Mailkontakte und es freuten sich alle, dass man sich nun kennenlernen konnte.
Nach einer herzlichen Begrüßung ging es mit Integrations- und Sprachspielen daran ein bisschen "aufzutauen", die Gruppe besser kennenzulernen und schon ein erstes Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln. Dann ging es ins Wochenende mit den Gasteltern.
Gut gelaunt trafen wir uns alle am Montag wieder um das gemeinsame Programm "Alle Menschen sind gleich- Ausgrenzung damals und heute. Eine deutsch-polnische Spurensuche" zu verwirklichen. Nach einem Schulrundgang hatte die deutsche Gruppe einen Termin beim Stadtpräsidenten von Legionowo, der seit Beginn unserer Schulpartnerschaft unsere Unternehmungen unterstützt. Wir erfuhren sehr viel über die Entwicklung der Stadt und der Region, über Komunalpolitik, Probleme, Sorgen, Infrastruktur und konnten Fragen stellen, die uns ausführlich beantwortet wurden. Danach arbeiteten wir gemeinsam im Computerraum an unserem Thema. Zur Erholung stand der Nachmittag im Zeichen des Sports- eine gemeinsame Führung durch das Warschauer Zentralstadion und Bowling standen auf dem Programm.
Der Dienstag begann mit gemeinsamem Unterricht und einem Besuch im Geschichtsmuseum der Stadt, wo wir nützliche Informationen für unser Projekt erhielten, die wir dann anschließend in der Schule gemeinsam auswerteten. Unser Forscherdrang und unsere Neugierde Unbekanntes zu erproben und zu entdecken, erfüllte der Besuch des Kopernikuszentrums in Warschau, ähnlich unserer Phaeno in Wolfsburg.
Der Höhepunkt der Woche und unseres Projektes war der gemeinsame Ausflug nach Majdanek, einem ehemaligen Konzentrationslager in der Nähe von Lublin. Wir hatten einen Workshop zum Thema "Kinderschicksale im Lager". Nach einem beeindruckenden Rundgang durch das Lager legten wir gemeinsam mit unseren polnischen Freunden Blumen nieder und verlasen je eine Strophe aus dem Gedicht "Die Kinderschuhe von Lublin". Dieser Besuch wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben. Um unser gemeinsames Forschungsthema abzuschließen, besuchten wir am Donnerstag das Jüdische Historische Museum. Der Nachmittag gehörte einem Einkaufsbummel und der Abend einer Abschiedsrunde in der Pizzeria. Der Freitag stand im Zeichen unserer Präsentationen und der gemeinsamen Auswertung der Austauschwoche. Gemeinsam planten wir auch schon ein bisschen den Besuch unserer polnischen Freunde in Halle und notierten ihre Wünsche. Übrigens haben wir uns alle prima verstanden, fanden die Gastfamilien ganz toll und haben erfahren, dass man so anders in Polen gar nicht lebt, unsere Freunde haben die gleichen Interessen wie wir auch. Wir haben ganz viel ge-meinsam unternommen, haben gemeinsam gelernt, gearbeitet, gelacht und eine ganze Woche ohne Mühe Englisch, Russisch oder mit "Händen und Füßen" geredet und wir haben uns verstanden! Dank gilt vor allem dem Land Sachsen-Anhalt für die großzügige Unterstützung durch Fördermittel bei unseren Reisekosten und dem DPJW für die Förderung des Aufenthaltes an der polnischen Partnerschule. Wir freuen uns auf den Besuch unserer Freunde im September 2016.




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